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Mit Gottes Segen in den Beruf
 

Mit einem besonders gestalteten Segnungsgottesdienst begann für die ca. 120 jugendlichen Berufsanfänger bei der LEWA Attendorn GmbH am 01.09.2011 der Ausbildungsbeginn und damit der Start ins Arbeitsleben. Bevor die neuen Auszubildenden ihren gewählten Ausbildungsweg an Geräten und Maschinen in rund einem Dutzend verschiedener gewerblicher und kaufmännischer Berufszweige des Betriebes antraten, führte ihr Weg in die Attendorner Hospitalkirche. „Unser Unternehmen unterstützt den Gottesdienst zum Ausbildungsbeginn, weil die jungen Menschen so an der Schwelle zum Arbeitsleben die Gelegenheit haben, einen Moment innezuhalten. Er ist für sie eine gute Gelegenheit, Kraft und Zuversicht für die kommenden Herausforderungen zu sammeln,“ so Ausbildungsleiter Ulrich Schmidt zur Intention der Gottesdienste zum Ausbildungsbeginn, die bereits auf eine langjährige Tradition zurückblicken können.

Als am Morgen des 01.09.2011 kurz vor 10 Uhr die Glocken der Attendorner Hospitalkirche zu hören waren, machten sich auch in diesem Jahr die „Neuen“ - gemeinsam mit ihren Ausbildern und einigen Auszubildenden höherer Jahrgänge - wieder auf den Weg von der Lehrwerkstatt des Unternehmens zum nahe gelegenen Gotteshaus. Eine originalgetreue Nachbildung des Weltjugendtagkreuzes, das von Auszubildenden der LEWA im Vorfeld gefertigt worden war, wurde von den Berufsanfängern vorangetragen und in der Kirche feierlich aufgerichtet.

Pfarrer Reinhard Lenz aus Freudenberg, Diözesankaplan der Christlichen Arbeiterjugend im Erzbistum Paderborn, begrüßte die Jugendlichen zu Beginn des Gottesdienstes, der allen Konfessionen und Weltanschauungen offenstand, und erläuterte, warum der Start des neuen Ausbildungsjahres mit einem geistlichen Auftakt beginne: „Ihr habt jetzt lehrreiche, aber auch anstrengende Jahre vor euch – dazu wollen wir um Gottes Segen bitten.“

Neben diesem Hauptanliegen ging es bei dem Gottesdienst auch darum, aus der Sicht des Glaubens auf die Berufsausbildung und die Erwerbsarbeit zu blicken. So erinnerte der Zelebrant daran, dass die Arbeit nicht nur Mittel zum Zweck des Geldverdienens sei und nicht ausschließlich der Sorge um das eigene Wohl gelte, sondern dass jeder Mensch die Aufgabe habe, mit seinen persönlichen Fähigkeiten und Begabungen dazu beizutragen, dass die Welt zur „Welt Gottes“ werde: zu einem Ort, an dem alle Menschen erfüllt und sinnvoll leben könnten. Gemeinsam beteten alle Beteiligten in diesem Sinne das Gebet der Christlichen Arbeiterjugend: „Dein Reich komme in die Fabriken, die Werkstätten, die Büros und in unsere Häuser.“

Zum Abschluss des Gottesdienstes wurde den jugendlichen Berufseinsteigern Gottes Segen mit auf den Weg gegeben.

Für die musikalische Begleitung des gottesdienstlichen Geschehens sorgten der Vollblutmusiker und CAJ-Liedermacher Horst Roos mit diversen Liedkompositionen aus der eigenen Feder sowie Gitarrist Peter Doebbeler. Der Beifall der Jugendlichen am Ende des Gottesdienstes sowie die Dankesworte am Ende des ersten Ausbildungstages zeigten, dass der Funke übergesprungen war.

 

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